NRW Kommunalwahl 2020

Die Reeser FDP begrüßt, dass die Stichwahl kein Spielball mehr ist für die beiden großen Parteien durch eine sicherlich knappe richterliche Entscheidung.
Nur 4 der sieben Richter stimmten für die Beibehaltung der Stichwahl. Bei dem Hin und Her was an einen Spielball erinnert und der Oppositionsmeinung „Schlappe für die NRW-Regierung“ möchten wir erinnern, dass die SPD federführend in NRW 1994 die Stichwahl als erstes Bundesland in Deutschland eingeführt hat. Die CDU 2007 diese abschaffte und die SPD diese 2011 wieder einführte.
Die Stichwahl ist heute Bestandteil der Kommunalwahl in jedem Bundesland und trotzdem wollte die CDU für 2020 diese wieder abschaffen. Die erneute Abschaffung wurde mit der niedrigen Wahlbeteiligung begründet, trotz der Fürsprecher der Stichwahl unter Experten und einer Reihe von Bürgermeistern. Damit relativiert sich die oppositionelle Meinung einer verheerenden Niederlage.
Mit der Stichwahl wird die Chance der Vielfalt gewahrt. Das Tauziehen um die Stichwahl seit 1994 hat durch die knappe richterliche Entscheidung ein Ende und ist für die Zukunft kein Spielball mehr der politischen Parteien. Mit der Stichwahl ist es nicht nötig bereits beim ersten Wahlgang Bündnisse zu schmieden und gemeinsame Kandidaten ins Rennen zu schicken. Die Chance der Vielfalt ist so möglich und im zweiten Wahlgang entscheidet der Wähler dann zwischen den zwei bestplatzierten Kandidaten für Bürgermeister und Landrat.
Mit dieser Entscheidung fühlen sich die Reeser Liberalen bestätigt einen eigenen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen zu schicken.

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