Haushalt in Corona Zeiten – Debatte um Gesamtschule

Pressesprecher Luca Kersjes

BGE und CDU folgen Ausführungen der FDP

„Wir sind verwundert über den plötzlichen Kurswechsel der BGE“, so Pressesprecher Kersjes. Kersjes weiter: „Noch im Juli letzten Jahres beteuerte die BGE bedingungslose Unterstützung für die Gesamtschule, nun setzt anscheinend doch Rationalität ein.“ (Hier sei hingewiesen auf den NRZ Artikel vom 05.07.2019 „BGE sagt der Gesamtschule volle Unterstützung zu“). Nun beobachten sowohl BGE als auch CDU Entwicklungen, die wir schon länger befürchtet haben. Wir, Freien Demokraten, haben schon immer angemerkt, dass die Schülerzahlen keine starke Oberstufe hergeben werden, sodass sogar die Herabstufung zur Sekundarschule befürchtet und durchdacht werden muss, um auf alle Szenarien vorbereitet zu sein. Ebenso dass das Schulgebäude für mehr Schülerinnen und Schüler geplant ist, als beschult werden. Aus Sicht der Freien Demokraten hat das schon immer die Frage nach so hohen Investitionen aufgeworfen und nicht erst seit BGE und CDU davon sprechen. „Dieser Tage fordert sogar die SPD einen Kassensturz und fragt sich an welcher Stelle wir sparen können“, merkt Kersjes an. So hat die FDP bereits mehrere konkrete Vorschläge gemacht und fordert weiterhin den Baustopp des Grollschen Wegs, um geplante 14 Millionen zu sparen, da die Vergangenheit gezeigt hat, dass die Planungen oft übertroffen werden. Weitergehend könnte man die AWO und das Kellertheater am Gymnasium am Grollschen Weg unterbringen, um einen möglichen Anbau am Gymnasium zu sparen. Nun muss aus Sicht der FDP der Rat nun endlich reagieren und ein Moratorium durchsetzen. „Des Weiteren fordern wir alle Parteien des Rates auf ihre nicht-öffentlichen Diskussionen in öffentlichen Belangen dieser Millionenhöhe einzustellen und Transparenz zu schaffen“, mahnt Kersjes an.

 

Hier unsere Eingabe an den Rat zu dem Thema:

Eingabe Gesamtschule

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