FDP informiert sich über Gründerzentrum Kalkar

Der Kreisvorstand des FDP Kreisverbandes Kleve-Geldern informiert sich regelmäßig bei Unternehmen und Institutionen über die praktischen Auswirkungen von politischen Entscheidungen. Die Freidemokraten diskutierten mit Vertretern des Zentrum Entrepreneurship (ZEN 4) in Kalkar die Möglichkeiten von Gründungen im Kreis Kleve.

Der FDP-Kreisvorstand zu Besuch beim Gewerbe- und Gründerzentrum in Kalkar.

„Die Unterstützung von Unternehmensgründern ist ein wichtiges Thema für uns Freie Demokraten“, betonte der Vorsitzende des FDP-Kreisverbands, Stephan Haupt, zu Beginn des Besuchs.
Vor einer kurzen Führung durch die Räumlichkeiten informierten Christian van Aarßen (Leiter des ZEN 4) und Dr. Bruno Ketteler (Wirtschaftsförderer der Stadt Kalkar) den FDP-Vorstand über das Konzept des Zentrums.
Das Anfang 2018 baulich und inhaltlich neu ausgerichtete ZEN 4 verfügt über acht gut ausgestattete Hallen, 20 Büros, drei Seminarräume sowie ein Bistro und ist aktuell fast ausgebucht. Internationale Servicequalität ist dabei ein ebenso wesentliches Kriterium für das erfolgreiche Angebot des ZEN 4 wie auch die geographische Nähe zu den Niederlanden. Stephan Haupt begrüßte die gestärkte internationale Ausrichtung des Zentrums und hob hervor, dass die Nähe zu den Niederlanden noch viel mehr als Chance begriffen werden muss. Nicht zuletzt deshalb setzt sich die FDP im Kreis Kleve unter anderem intensiv für die Reaktivierung der Bahnstrecke von Kleve nach Nijmegen ein.
Der Vorsitzende des Ausschusses für Forschung, Innovation und Digitales der niederrheinischen IHK, Dirk Unsenos, der ebenfalls an der Besichtigung teilnahm, betonte die Wichtigkeit einer notwendigen Gründerkultur in Deutschland, die ein Scheitern nicht als Stigma, sondern als neue Chance begreift.
Als wichtige Voraussetzungen in den Kommunen sahen alle Teilnehmer die Verfügbarkeit und aktive Vermarktung geeigneter Gewerbeflächen, den Breitbandausbau sowie die Verzahnung der Wirtschaft mit den Schulen vor Ort, um die Bedingungen vor Ort optimal nutzen zu können.

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